„Wir können. Ich kann.“ – Statement zum Weltkrebstag

Gemeinsam entscheiden: Weltkrebstag 2018

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Unter dem Motto „Wir können. Ich Kann.“ ruft auch dieses Jahr die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) zum Mitmachen auf. PD Dr. med. Jens Ulrich Rüffer, Geschäftsführer der Kölner Medienproduktion TAKEPART, bezieht zu diesem Anlass in einem filmischen Statement Stellung zu aktuellen Entwicklungen in der Arzt-Patienten-Kommunikation.

Etwa eine halbe Millionen Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Ob als Patient oder Angehöriger, fast jeder ist während seines Lebens von Krebs betroffen. Zum Weltkrebstag am 4. Februar koordiniert die UICC eine globale Kampagne mit dem Motto „Wir können. Ich kann.“. In den sozialen Medien ist die Kampagne unter den Tags #WeCanICan und #WorldCancerDay zu finden.

 „Der Anspruch an die moderne Medizin ist heute ein anderer als noch vor 20 Jahren. Durch  gesellschaftliche Veränderungen, neue Medien und digitale Möglichkeiten haben sich die Informationsgewohnheiten und damit auch das Bedürfnis nach mehr Beteiligung von Patienten verändert.“, so PD Dr. Jens Ulrich Rüffer, Geschäftsführer von TAKEPART.

Um Entscheidungen zur Behandlung gemeinsam mit dem Arzt treffen zu können, bedarf es evidenzbasierter Informationen, die für Menschen mit Erkrankungen verständlich und zugänglich sind.  Patienten vertrauen „Dr. Google“ und sind zufrieden mit den Informationen, die sie dort finden – es fällt Ihnen allerdings schwer, die Seriosität von kommerziellen und unabhängigen Anbietern einzuschätzen. Das zeigt die aktuelle Studie zur Gesundheitsinformation der Bertelsmann Stiftung.

Die gemeinsame Entscheidungsfindung von Patient und Arzt ist, auch vor dem Hintergrund des Patientenrechtegesetzes, ein wichtiges Thema. Demnach sind alle Therapeuten dazu verpflichtet, Patienten zu Beginn der Behandlung sämtliche möglichen Behandlungswege verständlich zu erklären. Nachweislich erhöht diese Aufklärung und Einbindung der Patienten deren Lebensqualität, Krankheitsverständnis und Adhärenz, was letztlich auch die Annahme eines  besseren Therapieoutcome zulässt.

Rüffer, Onkologe und Filmproduzent, vertritt eine klare Meinung: „Ich denke unsere Aufgabe ist nicht erfüllt, wenn wir den letzten Therapietag hinter uns gebracht haben, sondern wir müssen überlegen: Was macht diese Erkrankung und diese Therapie mit den Patienten?“  In seinem filmischen Statement zum diesjährigen Weltkrebstag meint er weiter: „Das heißt für mich, von einer krankheitszentrierten Sicht auf eine Menschen-zentrierte Sicht der Dinge alles zu erweitern.“

PDF Download: Pressemitteilung vom 02.02.2018

Pressekontakt: Annika Jäckels, jaeckels@takepart-media.de