3 Fragen von Krebspatienten zum Coronavirus

Dieser Animationsfilm beantwortet die häufigsten Fragen von Krebspatienten zum Risiko einer Corona-Infektion, Krebstherapie und Hilfsorganisation für Informationen und Unterstützung.

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Die Corona-Pandemie ist derzeit das Nummer 1-Thema in den Medien und belastet das Gesundheitssystem. Viele Menschen mit einer Krebserkrankung sind derzeit besorgt, dass ihre Behandlung nicht optimal weiterlaufen kann. Hier werden ihre drei häufigsten Fragen beantwortet.

1. Wird meine Krebstherapie weitergeführt?

Ob eine Therapie abgebrochen oder weitergeführt wird, muss individuell für jeden Patienten abgewogen werden – je nach Allgemeinzustand, sowie Nutzen und Risiken für die Patienten.

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie empfiehlt jedoch nicht grundsätzlich eine geplante Krebstherapie zu verschieben.

2. Wie hoch ist mein Ansteckungsrisiko?

Grundsätzlich werden Krebspatienten als Risikogruppe eingestuft. Wie hoch das Ansteckungsrisiko genau ist, hängt von ihrem gesundheitlichen Zustand ab.

Besonders gefährdet sind laut Deutscher Gesellschaft für Hämatologie und medizinischer Onkologie Krebspatienten mit einem geschwächten Immunsystem durch:

• Erkrankung an einer Leukämie oder einem Lymphom

• geringe Zahl weißer Blutkörperchen im Blut

• geringe Zahl von Antikörpern im Blut

• langfristige Einnahme von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken, wie zum Beispiel Kortison

• Transplantation körperfremder Stammzellen oder andere zelluläre Therapien

Mit einer gut beherrschten Erkrankung haben Sie kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

3. Wo bekomme ich Informationen und Hilfe?

Die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Deutsche Krebsgesellschaft haben sich zusammengetan, um Patienten zu beraten und sie laufend über den aktuellen Stand zu informieren.

Wenn Sie als Krebspatient oder Angehöriger Fragen zum Coronavirus und Covid-19 haben, wenden Sie sich an:

Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums
0800 – 420 30 40
krebsinformationsdienst@dkfz.de

INFONETZ KREBS der Deutschen Krebshilfe 
0800 – 80 70 88 77
krebshilfe@infonetz-krebs.de

Weiterführende Gesundheitsinformation zur Coronavirus-Pandemie und Covid-19 finden Sie außerdem auf der neuen SHARE TO CARE-Webseite, die gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein entstanden ist: https://corona.share-to-care.de/